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Vermieterbescheinigung bei Einzug des Mieters

AEDIS Hausverwaltung. Ihr Hausverwalter in Dorsten
Herausgegeben von in Recht ·
Tags: Einzugsbescheinigung
Schluss mit der Auszugsbestätigung zum 01.11.2016
So schnell kann es gehen. Die am 1.11.2015 eingeführte und vom Vermieter zu erstellende Auszugsbestätigung ist schon wieder kassiert. Das Bundesmeldegesetz sollte durch Ein- und Auszugsbescheinigungen Scheinanmeldungen verhindern. Wie Auszugsbescheinigungen dies zu leisten vermögen sollten, ist nie klar geworden. Also: wieder weg damit.

Einzugsbestätigung bleibt!
Beim Einzug eines neuen Mieters bleiben Vermieter verpflichtet, dem Mieter den Einzug mit  einer Vermieterbescheinigung schriftlich - und zwar 14 Tage nach Einzug - zu bestätigen.

Online-Bestätigung ist möglich
Falls die zuständige Meldebehörde es anbietet, kann der Vermieter die Einzugsbescheinigung auch elektronisch abgeben. Dem Mieter ist dies dann aber schriftlich zu bescheinigen. Am besten geben Sie als Vermieter dem Mieter bei der Wohnungsübergabe eine enstprechende Bescheinigung und lassen Sie es sich quittieren. Ein einziehender Mieter kann sich nur mit der Bescheinigung beim Einwohnermeldeamt anmelden. Ziehen Sie selbst in ihre eigene Wohnung, geben Sie eine Selbsterklärung ab!

Dies muss die Bescheinigung enthalten:
  • Name und Anschrift des Vermieters (Wohnungsgebers), ggf. Name eines abweichenden Eigentümers
  • Art des meldefplichtigen Vorgangs (Vermietung, Erwerb etc.) mit Einzugsdatum
  • Adresse und Lage der Wohnung
  • Namen der meldepflichtigen Personen (also aller einziehenden Personen)

Wenn Wohnungsgeber und Eigentümer nicht identisch sind
In diesem Fall muss neben dem Namen und der Anschrift des Wohnungsgebers (Verwalter, Bevollmächtigter, Betreuer etc.) lediglich der Name des Eigentümers, nicht hingegen seine Adresse angegeben werden.

Nichtbeachtung kann teuer werden
Schlampigen Vermietern droht ein Bußgeld von bis zu 1.000 EUR für nicht erstellte Bescheinigungen.
Noch empfindlicher kann es bei Gefälligkeitsbescheinigungen werden. Bis zu 50.000 Euro Bußgeld sind für das Bereitstellen einer Scheinanschrift durch falsche Vermieterbescheinigung aufgerufen.


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