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Fernauslesbare Zähler werden Pflicht

AEDIS Hausverwaltung. Ihr Hausverwalter in Dorsten
Veröffentlicht von in Abrechnung · 13 Februar 2020
Tags: FunkmessgeräteAbrechnung
Europäische Energieeffizienz-Richtlinie (EED) ist verabschiedet
Die Verabschiedung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) sorgt für den Einzug von Funkmessgeräten in die Wohnungen. Betroffen sind Wasser- und Wärmezähler bzw. Heizkostenverteiler.
Werden in einer Liegenschaft ab 2020 neue Messgeräte installiert, so müssen dies aus der Ferne ausgelesen werden können. Dies gilt immer dann, wenn überhaupt Messgeräte vorhanden sind, die Installation technisch und kosteneffizient machbar ist.
Verfügt die Liegenschaft bereits über nicht funkende Zähler oder Heizkostenverteiler, so sind diese bis 2027 mit Funkmodulen zu ergänzen oder durch entsprechende Zähler zu ersetzen.

Erweiterte Informationspflichten - ohne neue Geräte nicht denkbar
Ab 2022 haben Bewohner den Anspruch auf unterjährige Information über den eigenen Heiz- und Wasser-Verbrauch, vorausgesetzt die dafür nötigen Geräte sind installiert. Unterjährige Informationen können allerdings ohne eine fernauslesbare Technik kaum zur Verfügung gestellt werden.
Über kurz oder lang, bis 2027 spätestens werden Vermieter oder Eigentümergemeinschaften nicht um eine Umrüstung der Messtechnik herumkommen. Auch vor 2027 macht eine Installation von Geräten ohne Funkmodule kaum Sinn. Wärmemengenzähler haben in der Regel eine Lebensdauer von zehn Jahren. Diese müssten wegen der Bestimmungen der EED vor Ablauf der Nutzungsdauer ersetzt werden. Kaltwasserzähler haben eine Eichfrist von sechs Jahren. Warmwasser- und Wärmezähler sind nach fünf Jahren eichfällig.

Immer auf dem neuesten Stand durch Mietgeräte
Die neuen Geräte und Informationsmöglichkeiten sollen den Bewohnern helfen, die eigenen Verbräuche realistisch einzuschätzen und das Verbrauchsverhalten anzupassen.
Der Kauf von Messgeräten wird so vermutlich eine aussterbende Verhaltensweise werden. Die Möglichkeiten der Information wird erst durch die technischen Möglichkeiten der Ablesedienstleister möglich. Zukünftig können sich Bewohner dann über einen Online-Zugang oder eine App über die eigenen Zählerstände informieren, wann immer sie wollen. Fehlerhafte Messgeräte werden so sicher schneller entdeckt und große und auch böse Überraschungen über eine Abrechnung sollten zumindest in Wasser-, Abwasser- und Heizkostenpositionen nicht mehr für Ärger sorgen.


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